Alternativen zum Studium


Die nicht-akademische Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung ist eine echte Alternative zu einem klassischen nebenberuflichen Studium oder Fernstudium.

Interessant in dem Zusammenhang:
Betriebswirt Weiterbildung
Technischer Fachwirt
Immobilienfachwirt
Sprachkurse im Ausland

Finanzierung des Studiums?


Bewerben bei einer Uni – was muss man wissen?


Das Abitur ist endlich geschafft und man hat schon eine Ahnung, in welchen Job man später einmal einsteigen möchte? Dann geht die Suche nach einem passenden Studienplatz los. Anders als in der Schule ist es jedoch nicht garantiert, dass jeder Absolvent eines Gymnasiums sein bevorzugtes Studium auch tatsächlich absolvieren kann. In vielen Zweigen gibt es deutlich mehr Interessenten als Studienplätze. Daher ist an manchen Universitäten und Hochschulen eine Bewerbung notwendig.

Wo müssen sich angehende Studenten bewerben?

Die Zulassungsbestimmungen an deutschen Hochschulen sind unterschiedlich. Das macht es auch so schwierig, den Durchblick zu bewahren. Wo genau man sich bewerben sollte, hängt davon ab welches Fach für ein Studium in Frage kommt und wo man die Schulbildung abgeschlossen hat. In Deutschland gibt es generell drei Stellen, die für die Unizulassung zuständig sind:

  • Stiftung für Hochschulzulassung (diese Stelle vergibt Studienplätze mit zentraler oder örtlicher Zugangsbeschränkung)
  • Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen
  • Die Hochschule selbst

Personen, die nicht in Deutschland geboren sind oder generell nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, müssen über die Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen ansuchen. Die Stelle ist auch unter dem Namen uni-assistenz bekannt. Sie befasst sich mit der Prüfung internationaler Zeugnisse. Schließlich werden nicht alle Abschlüsse aus anderen Ländern tatsächlich anerkannt. Wenn man sich als Staatsbürger eines anderen Landes für ein Studium in Deutschland interessiert, sollte man Zeugnisse und Urkunden wie zum Beispiel die Geburtsurkunde unbedingt von einem Profi übersetzen lassen. Viele Dokumente müssen zum Beweis ihrer Echtheit häufig beglaubigt werden. Somit reicht es nicht, eine Standardübersetzung anzufertigen.

Was ist unter der Zulassungsbeschränkung zu verstehen?

Voraussetzung dafür in Deutschland studieren zu können ist, dass Bewerber über eine Hochschulzulassungsberechtigung verfügen. Deutsche Staatsbürger mit Abitur erlangen diese Berechtigung automatisch. Wer aus dem Ausland kommt und in Deutschland studieren möchte, sollte zunächst prüfen, ob der Abschluss der Schule für die Studienberechtigung ausreicht. Außerdem ist eine Sprachprüfung abzulegen. Wichtig ist darüber hinaus, Übersetzungen des Schulabschlusses und anderer relevanter Zeugnisse vorzulegen. Dafür muss ein vereidigter Übersetzer eingesetzt werden. Nur so können die Zeugnisse anerkannt werden.

Unter gewissen Voraussetzungen kann man an bestimmten Hochschulen auch ohne Abitur studieren. Dafür kommen in der Regel Berufstätige mit Erfahrung in Frage. Selbst wenn man alle Grundvoraussetzungen erfüllt, ist der gewünschte Studienplatz noch lange nicht gesichert. Bei gewissen Richtungen gibt es nämlich strenge Zulassungsbeschränkungen. Für ein Medizinstudium interessieren sich jährlich rund 40.000 Menschen, es gibt allerdings nur 9.000 Studienplätze. Angesichts dieser Zahlen ist klar, wie hart der Konkurrenzkampf um die Studienplätze ist. In der gesamten Bundesrepublik gibt es Beschränkungen für folgende Studienzweige:

  • Medizin
  • Tiermedizin
  • Geoinformationsmanagement
  • Pharmazie

Für diese Richtungen ist ein Numerus Clausus festgelegt, der besagt, dass nur Bewerber mit einer Mindestdurschnittnote zur Aufnahmeprüfung zugelassen werden. Allerdings gibt es auch einige wenige Studienplätze für Interessenten, die diese Voraussetzung nicht erfüllen. Wie hoch dieser Prozentsatz ist, hängt von der Studienrichtung und von der Hochschule ab. Wichtig ist natürlich auch, die Fristen zu beachten. Wann die Bewerbung an der Uni eintreffen muss, hängt vom Standort ab.

Was ist bei den Bewerbungsunterlagen zu beachten?

Für viele jungen Menschen, die frisch von der Schule kommen, ist die Bewerbung bei der Uni überhaupt die erste in ihrem Leben. Daher ist es besonders wichtig, die Kriterien zu kennen. Am besten sucht man die Homepage der gewünschten Hochschule oder Universität auf und liest dort nach, welche Unterlagen man beilegen muss. In der Regel sind es dieselben Dokumente, die man auch für eine Bewerbung um einen Job benötigt:

  • Ein Anschreiben
  • Ein Lebenslauf
  • Kopien von Zertifikaten und Zeugnissen

Da die Mitarbeiter auf den Universitäten mit tausenden von Anschreiben konfrontiert sind, sollte man bei den Unterlagen nicht zu sehr ausschweifen. In vielen Fällen wurden diese Dokumente mittlerweile jedoch durch online Formulare ersetzt, die für Universitäten leichter zu verarbeiten sind. Damit werden relevante Daten in einem standardisierten Format verfasst und können oft direkt in die Datenbanken der Hochschulen übertragen werden. Die Antragsformulare unterscheiden sich von Uni zu Uni. Ist eine persönliche Unterschrift für die Einreichung der Unterlagen notwendig, muss man die Dokumente ausdrucken und unterschrieben an die Hochschule retournieren. Für manche Studiengänge sind noch zusätzliche Informationen wichtig: wenn man sich z.B. für eine Kunsthochschule interessiert, ist meistens eine Mappe mit Skizzen oder Fotos von anderen Werken beizulegen, die eigene Fertigkeiten dokumentieren. Oft (zum Beispiel bei Sport oder Musik) ist auch eine Eignungsprüfung vorgesehen. Das Verfassen der Unterlagen sollte nicht in Eile passieren: Rechtschreib- und Grammatikfehler sind in jedem Fall zu vermeiden. Einige Hochschulen legen auch Wert auf ein aussagekräftiges Bild, das unbedingt professionell aussehen sollte.

Fazit

Umfassende Recherche ist das oberste Gebot, wenn man sich für einen heiß begehrten Platz auf einer deutschen Universität oder Hochschule bewerben möchte. Abiturienten mit besonders guten Noten haben eher eine Chance auf ein Studium im Wunschbereich, da es in den beliebtesten Richtungen eine Zugangsbeschränkung gibt. Wichtig ist, die Bewerbung sorgfältig vorzubereiten und keine Fristen zu versäumen.

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