Alternativen zum Studium


Die nicht-akademische Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung ist eine echte Alternative zu einem klassischen nebenberuflichen Studium oder Fernstudium.

Interessant in dem Zusammenhang:
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Sprachkurse im Ausland

Finanzierung des Studiums?


In eine Studentenverbindung eintreten – Vor- und Nachteile


Wenn man wieder studieren möchte oder das erste mal als frisch eingeschriebener Student den Campus besucht, kommt es nicht selten vor, dass man mit sogenannten Studentenverbindungen in Kontakt kommt, die ganz offensiv um neue Mitglieder werben. Für viele Neuankömmlinge aus einer anderen Stadt ein willkommener Start, ist man fortan nicht mehr allein und bekommt sofort Unterstützung und Hilfe.

Mitglied in einer Studentenverbindung hat viele Vorteile, aber auch Nachteile wenn man sich für eine Vereinigung entscheidet, die nicht zu den persönlichen Interessen und Anforderungen passt.

Vorteile einer Studentenverbindung

In jeder UStudentenverbindungenniversität gibt es Verbindungen aller Art. Sie können religiös geartet sein, sich auf ein elitäres Verhalten spezialisieren oder aber sportliche sehr aktiv sein. Sie alle haben aber gemeinsam, dass in ein Geflecht gestandener hierarchischer Strukturen kommt, die nach strengen Traditionen und Pflichtbewusstsein handeln.

Man bekommt Hilfe von erfahrenen Studenten, mitunter vergünstigte Mietpreise in Wohnungen und lebenslange Kontakte, die später einmal für eine Karriere wichtig sein können. Eine eingeschworene Gemeinschaft, die auch noch lange nach Beendigung des Studiums bestand hat und voneinander profitiert, kann immer ein „Karriereboost“ sein.

Darüberhinaus wird viel Sozialkompetenz vermittelt und Mitglieder materiell unterstützt. Sobald die Aufnahmeprüfung bestanden ist, ist man Teil des Teams und darf die Farben der Verbindung tragen. Dies geschieht durch eine eigene Uniform, einer Kopfbedeckung und oder durch Shirts der Studentenverbindung wie hier ersichtlich.

Nachteile einer Studentenvereinigung

Es gibt allerdings auch kritische Stimmen zu einigen Vereinigungen und eine Mitgliedschaft hat nicht nur Vorteile. Oftmals entscheiden sich junge Studenten viel zu früh für eine Verbindung und merken dann erst später, dass die Entscheidung falsch war. Von Mitgliedern wird viel verlangt und es kann schnell psychischer und sozialer Druck entstehen.

Bei sehr konservativen Verbindungen finden sich außerdem sexistische Komponenten wieder und ein extrem elitäres Verhalten, was nicht jedermanns Sache ist.

Die Aufnahmeprüfungen, die oftmals durch Fechten und / oder durch geschichts- und politischen Fragen bestehen, führen oftmals schon zu Überforderungen. Es kann sogar zu Verletzungen kommen, die allerdings unter der Prämisse der Furchtlosigkeit wohlwollend in Kauf genommen werden.

Wer einmal einer Verbindung beigetreten ist, der muss die Standpunkte der Studentenverbindung leben und mittragen, egal ob man sie vertreten kann oder nicht. Dies ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb man sich im Vorfeld genau überlegen muss, welcher Art von Verbindung man beitreten möchte.

In vielen Corps können weibliche Studierende zwar Einblicke erhalten, Mitglied werden bleibt Ihnen allerdings verwehrt.