Alternativen zum Studium


Die nicht-akademische Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung ist eine echte Alternative zu einem klassischen nebenberuflichen Studium oder Fernstudium.

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Finanzierung des Studiums?


Möglichkeiten zur Weiterbildung für Anwälte


Anwälte haben auf ihrem Weg in den Job bereits eine sehr lange und schwere Ausbildung hinter sich gebracht. Das Jurastudium gehört wahrscheinlich zu den längsten Studiengängen, die man in Deutschland studieren kann. Das geforderte Niveau ist sehr hoch, die Zahl der Abbrecher umso höher. Man sollte meinen, dass Anwälte, wenn sie einmal diesen Job begleiten, genug von Aus- und Weiterbildung haben. Doch weit gefehlt. Auch Anwälte müssen sich weiterbilden, um auf dem neusten Stand zu bleiben.

Die regelmäßige Lektüre von neuen Fällen und Entscheidungen gehört auf jeden Fall zum Beruf des Anwalts dazu. In ihrem Fachgebiet müssen sie über neuste Entwicklungen und Tendenzen in der Rechtsprechung immer auf dem Laufenden sein. Es gibt aber auch konkrete Weiterbildungsprogramme, in denen Anwälte neue Methoden und Verfahren der Rechtspraxis erlernen können.

Ein solches Verfahren ist zum Beispiel die Cooperative Praxis. Hierbei geht es grob darum, einen Kompromis außerhalb des Gerichtssaals zu finden. Wer Klienten auf dieser Art und Weise zur Seite stehen will, der kann sich zum CP Spezialisten weiterbilden.

Was genau ist das?

Cooperative Praxis eignet sich vor allem bei Fällen, die ein hohes Konfliktpotenzial beinhalten. Das trifft zum Beispiel bei Scheidungen zu. Verhandlungen in dem Bereich können schnell ausufern, da ein hoher Grad an emotionaler Involviertheit die sachliche Diskussion schnell unmöglich macht. Wer hier einen langen und teuren Prozess vermeiden will, der findet eine Lösung eventuell durch Cooperative Praxis. Außerhalb des Gerichtssaals versuchen die Anwälte beider Seiten eine Lösung für alle Beteiligten auszuhandeln. Das reine juristische Wissen reicht für diese Praxis nicht aus.

Zu den klassischen juristischen Methoden kommen in der Cooperativen Praxis auch mediative Verfahren. Wer diese Leistung seinen Klienten anbieten möchte, der sollte eine entsprechende Weiterbildung absolvieren. Mit juristischen Sachverstand und praktischen Kenntnissen der Mediation können Anwälte als CP Spezialisten arbeiten und ihren Klienten mit diesem kompromisorientierten Verfahren zur Seite stehen.

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