Alternativen zum Studium


Die nicht-akademische Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung ist eine echte Alternative zu einem klassischen nebenberuflichen Studium oder Fernstudium.

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Finanzierung des Studiums?


So gelingt Inklusion an Hochschulen


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In der heutigen Zeit stehen Themen, wie Inklusion und Barrierefreiheit ganz oben auf den Prioritätenlisten vieler Unternehmen in Deutschland. Auch unsere Bildungseinrichtungen investieren immer mehr in ihren gesellschaftlichen Auftrag. Die Grundlage dafür stellt das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung dar. (UN BRK)


Damit Inklusion gut gelingen kann, ist in erster Linie zu klären, wo Beeinträchtigungen im Hochschulbereich geschehen. Denn dies ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Zu den Menschen mit Behinderung zählen Menschen, die langfristig körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.! (UN-BRK, Art. 1“Zweck“)

Verschiedene Krankheiten und Beinträchtigungen


Alle diejenigen, die mit Beeinträchtig oder mit Behinderung studieren, gilt es zu unterstützen. Körperliche Behinderungen betreffen etwa zehn Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen. Darunter finden wir junge Menschen mit einer körperliche Behinderung, bei der beispielsweise ein Rollstuhl erforderlich ist oder eine Sehbeeinträchtigung bis hin zu Blindheit vorliegt. Es gibt unterschiedliche Arten von Hör- und Sprechbeeinträchtigungen.

Unter der Zielgruppe finden wir aber auch sehr viele Menschen mit chronisch-somatische Erkrankungen. Man schätzt die Höhe bei etwa 20 Prozent. Psychische Erkrankungen wie z.B. Angststörungen und Depressionen oder auch chronische Erkrankungen, wie Diabetes oder Teilleistungsstörungen, wie LRS und auch Formen von Autismus und ADS zählen demnach zum größeren Teil der Zielgruppe. Nur ein kleiner Teil trägt offensichtliche Handicaps mit sich.

Wie sollte Inklusion ablaufen?

Hochschulen sind hier gefordert, mit umfangreichen und regelmäßig aktualisierten Konzepten für Inklusion aufzuwarten.

Inklusion kann nur funktionieren, wenn beide Seiten gemeinsam aufeinander zugehen. Eine gelungene Inklusion basiert auf einer Hol-und Bringschuld. Denn wie bereits ausgeführt, ist Beeinträchtigung und Behinderung nicht immer direkt zu erkennen. Und hier liegt die erste Herausforderung. Viele Studierenden mit Handicap sprechen ungern über ihre Beeinträchtigung und nehmen ihren Anspruch auf Nachteilausgleich somit gar nicht wahr.

Es müssen Initiativen entwickelt werden, um Gesprächen zu fördern. Universitäten können Behindertenbeauftragte und Beratungsstellen stellen, schon bevor das Studium angefangen hat, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.


Der Nachteilausgleich stellt kein Sonderreche dar. Es geht vielmehr um das Ausräumen von Nachteilen und einer gewissen Form der Erleichterung bei der Organisation und Durchführung des Studiums. Er kann von allen Studierenden beantragt werden.


Wie können Universitäten nun zu einer inklusiven Studienzeit beitragen?


Neben den räumlichen Anpassungen wie z.B. Rampen, Behindertentoiletten, barrierefreie Eingänge und Fahrstühle helfen auch Beschilderungen mit Blindenschrift und ausreichend Rückzugsräume. Neben den örtlichen Bedingungen können Universitäten auch durch organisatorische Erleichterungen zur Inklusion beitragen.

Verlängerte Bearbeitungs- und Prüfungszeiten, individuelle Vorlesungspläne, digitales Vorlesungsmaterialen, Fernunterricht, Schreibassistenzen während den Vorlesungen oder veränderte Aufgabenbedingungen (z.B. keine Referate dafür schriftliche Ausarbeitungen) tragen zu einem gelungenen Studium mit Behinderung bei.


Es gilt den Menschen mit seinen individuellen Herausforderungen zu nehmen und zu unterstützen. Mit einem 360Grad-Blickwinkel lässt sich inklusives Studieren zur Normalität führen.

Bildnachweis: https://pixabay.com/illustrations/group-person-inclusion-wheelchair-418449/

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