Alternativen zum Studium


Die nicht-akademische Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung ist eine echte Alternative zu einem klassischen nebenberuflichen Studium oder Fernstudium.

Interessant in dem Zusammenhang:
Betriebswirt Weiterbildung
Technischer Fachwirt
Immobilienfachwirt
Sprachkurse im Ausland

Finanzierung des Studiums?


Motivationsschreiben für ein Stipendium


Das Motivationsschreiben gehört zu den vielleicht wichtigsten Punkten bei der Bewerbung um ein Stipendium. Hier geht es darum, die Menschen, die hinter der Stiftung oder Institution stehen von der eigenen Person, dem eigenen Lebensweg und vor allem der eigenen Motivation zu überzeugen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass dieses Papier in reinem Selbstlob ausarten muss. Vielmehr müssen die Beweggründe für eine Bewerbung gerade bei dieser Stiftung oder Institution dargelegt werden. Das ganze muss möglichst glaubhaft geschehen. Um gleich den persönlichen Aspekt zu untermauern bietet es sich an, im ersten Teil des Stipendium Bewerbungsschreiben auf die Institution einzugehen. Warum hat man sich gerade für ein Stipendium dieser Einrichtung beworben. Sehr einfach ist die Begründung bei parteipolitischen Beweggründen. Viele Stipendiengeber stehen Parteien nahe. Wer sich der gleichen Partei zugehörig fühlt, der hat sicherlich schon ein gutes persönliches Motiv. Doch es geht noch einen Tick persönlicher. Wer es schafft, eine Parallele zwischen dem eigenen Lebensweg und der eigenen Einstellung zu den Grundmotiven der Stiftung herzustellen, der hat sogar noch bessere Karten. Handelt es sich zum Beispiel um eine Stiftung, die sich stark für Integration einsetzt, so könnte die eigene Herkunft aus einer Familie mit Migrationshintergrund angebracht werden. Im Motivationsschreiben fürs Stipendium sollte man solche persönlichen Verknüpfungen darstellen, dabei aber nicht zu dick auftragen.

Individuelle Fähigkeiten im Motivationsschreiben (Stipendium) darstellen

Im nächsten Punkt kommen die individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen zum Tragen. Hier sollte klar aufgeführt werden, was einen selber für dieses Stipendium auszeichnet. Jetzt können schulische oder erste Studienerfolge aufgezählt werden. Auslandssemester sind immer ein nennenswerter Asprekt, wenn es um ein Stipendium Motivationsschreiben geht. Doch es geht nicht nur um Leistung im Sinne von Noten. Auch Praktika und persönliche Projekte können die Entscheidung des Gremiums positiv beeinflussen. Ein sehr wichtiger Punkt ist auch das persönliche und soziale Engagement. Viele Stiftungen, die Stipendien vergeben, bewerten das eigene Engagement für das Wohl anderer Menschen besonders hoch. Wer also in Vereinen tätig ist, in der Freizeit in sozialen Einrichtungen aushilft, oder andersweitig sozial aktiv ist, der sollte das im Motivationsschreiben erwähnen. Die letzten beiden Punkte, auf die im Stipendium Motivationsschreiben eingegangen werden sollte sind die eigenen beruflichen Pläne und der Beitrag, den man selber für die Stiftung leisten kann. Wo soll die Reise hingehen? Sicherlich sollten bei den beruflichen Plänen nicht die reinen finanziellen Aspekte an erster Stelle stehen. Auch bei der Beschreibung der beruflichen Pläne sollte klar werden, dass man nicht nur an das eigene Wohl denkt.

Was bringe ich euch?

Zu guter Letzt sollte der eigene Mehrwert für die Gesamtheit der Stiftung oder Institution herausgehoben werden. Hierbei geht es nicht darum, dass man finanziell zum Wohl der Stiftung beiträgt. Vielmehr sollte man darstellen, wie die eigenen Hobbys, Stärken und Möglichkeiten eingebracht werden können, um die Stiftung zu bereichern. Vielleicht kann man Knowhow an zukünftige Stipendiaten weitergeben, oder in regionalen Gruppen zusammen mit weiteren Stiftungsangehörigen arbeiten. Wer diese Dinge beherzigt, der sollte gute Chancen haben, ein erfolgreiches Motivationsschreiben für ein Stipendium zu verfassen. Wer dann noch die wichtigsten formellen Aspekte beherzigt, der ist klar auf dem richtigen Weg. Das Motivationsschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein. Es sollte klar strukturiert und mit logischen Zwischenüberschriften versehen werden. Man verwendet in aller Regel die Schriftgröße 12 und arbeit mit 1,5 Zeilen Abstand. Als Erzählform bietet sich die Ich-Form an.

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