Alternativen zum Studium


Die nicht-akademische Weiterbildung bzw. Aufstiegsfortbildung ist eine echte Alternative zu einem klassischen nebenberuflichen Studium oder Fernstudium.

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Finanzierung des Studiums?


Studienplatzklage – welche Möglichkeiten haben angehende Studenten?


Viele Abiturienten interessieren sich für einen Studiengang, der über die ZVS vergeben wird und mit einem Numerus Clausus versehen ist. Abiturienten mit einer schlechten Abiturnote stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Entweder muss man auf das Wunschstudium viele Semester lang warten oder aber man wählt den Weg der Studienplatzklage. Die letztere Option bietet rosige Aussichten, denn im Erfolgsfall kann man direkt mit dem Studium beginnen.

Wie funktioniert eine Studienplatzklage?

Die Abiturnote lässt nur bedingt auf die spätere Eignung im Beruf schließen. Trotzdem werden viele Studiengänge vornehmlich über die Abiturnote vergeben. Die Abiturnote ist zwar nicht zwingend das einzige Zulassungskriterium für einen Studiengang, viele Studieninteressierte scheitern aber genau hier und müssen dann lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Das deutsche Grundgesetz gewährt jedem deutschen Staatbürger das Recht, einen Beruf seiner Wahl auszuüben. Die Beschränkung der Zulassung zur Ausbildung steht dem offensichtlich entgegen. Für den Fall, dass die Universitäten und Hochschulen die Zulassungen oder die Zahl der Studienplätze unbegründet begrenzen, verletzen sie das verfassungsrechtlich garantierte Recht auf eine freie Wahl der Ausbildung und des Berufes.

Genau hier setzt eine Studienplatzklage an. Sie wird daher oft auch als Kapazitätsklage bezeichnet, da sie darauf abzielt die Kapazitätsauslastung überprüfen zu lassen.

Das rechtliche Verfahren der Studienplatzklage

Das Bundesverfassungsgericht hat im 1972 den Rechtsgrundsatz aufgestellt, dass die Universitäten und Hochschule alle vorhandenen Studienplätze vergeben müssen. Eine Nichtauslastung der Kapaziät steht dem verfassungsrechtlichen Anspruch entgegen und verletzt das Recht auf die freie Wahl der Ausbildungsstätte. Eine Universität muss daher genau so viele Studenten zulassen wie Studienplätze vorhanden sind.

Bei einer Studienplatzklage wird eine Überprüfung der Auslastung bei der Universität beantragt und meist mit einem gerichtlichen Eilverfahren verbunden. Im Falle einer Ablehnung ist auch ein Widerspruch gegen diesen oder ein Hauptsacheverfahren notwendig. Da dies rechtliche Spezialmaterie ist, empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt mit der Studienplatzklage zu beauftragen.

Mit der Studienplatzklage soll eine Nichtauslastung des Studienganges aufgedeckt werden, also die Tatsache, dass weniger Studenten zugelassen wurden als Studienplätze im gewünschten Studiengang vorhanden sind. Dies wiederum macht eine Klage auf Zulassung zu diesem Studiengang möglich und erfolgversprechend.

Die Erfolgschancen einer Studienplatzklage

Da die Universitäten und Hochschule in den meisten Fällen ihre Kapazitäten nicht korrekt angeben, ist eine Studienplatzklage in vielen Fällen zielführend. Wenn es für eine bestimmte Universität weniger Kläger als tatsächlich freie Studienplätze gibt, bekommen alle Kläger einen Studienplatz. Im umgekehrten Fall wird oft mittels Los entschieden welcher Kläger einen der noch freien Studienplätze zugeteilt bekommt.

Gerade in populären Studiengängen wie Medizin, Tiermedizin oder Zahnmedizin finden sich oft mehr Kläger als Studienplätze, so dass die Universität eine Auswahl unter den Klägern treffen muss. Ein auf Studienplatzklagen spezialisierter Rechtsanwalt kann hier die Zulassung zum gewünschten Studium bei einer erfolgreichen Klage und nicht ausreichenden freien Kapazitäten für alle Kläger erfolgreich vermitteln.

Auch wenn es nicht ganz günstig ist, die Studienplatzklage ist eine Möglichkeit, eine Zulassung zum Wunschstudium zu bekommen. Dabei muss nach dem Abitur nicht erst Zeit mit Wartesemester totgeschlagen werden, sondern der Kläger kann im Erfolgsfall direkt mit dem Studium beginnen.

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